Im deutschen Fußball habe ich selten eine so stille Trauer gespürt wie bei der Nachricht über den frühere Nürnberg-Trainer Roger Prinzen, der im Alter von 57 Jahren verstorben ist.
Der Club mitteilte, dass der ehemalige Fußballprofi plötzlich und unerwartet am Montag gegangen ist, und ich erinnere mich, wie wichtig solche Persönlichkeiten für junge Spieler sind, denn er fungierte zuletzt als Leiter der Nachwuchsabteilung beim 1. FC Heidenheim, wo sein Einfluss noch lange spürbar bleiben wird.
Weg vom Spieler zum Trainer
Aus meiner Sicht beginnt die Geschichte spannend nicht mit der aktive Karriere, sondern mit dem Schritt danach: Nach 2006 war roger prinzen kein aktiver Fußballer mehr am Ball, sondern wurde in den letzten drei Jahren seiner Laufbahn sogar Spielertrainer in Liechtenstein beim FC Balzers. Anschließend ging er bewusst in den Trainerjob, wo die Ausbildung von Talenten im Mittelpunkt stand.
Seine Stationen wie Austria Lustenau II, die U 21 in Liechtenstein als Co-Trainer, die U 18 beim FC St. Gallen und auch FC Vaduz zeigen, wie breit er Erfahrungen sammelte, bis er 2013 beim 1. FC Nürnberg landete, dort die zweite Mannschaft trainierte und zweimal sogar interimsweise bei den Profis einsprang.
Wenn ich jedoch auf seine Zeit als Spieler schaue, erkennt man eine solide Basis: In seiner aktive Karriere spielte Prinzen für Vereine wie Darmstadt, Wattenscheid, Hannover, Austria Lustenau und die SpVgg Greuther Fürth.
Insgesamt kommen dabei 60 Bundesligaspiele mit sechs Tore sowie 147 Partien im deutschen Unterhaus mit elf Treffer in seiner Vita zusammen, Zahlen, die zwar ruhig wirken, aber aus meiner Erfahrung im Fußball eine wichtige Entwicklung und Spielintelligenz zeigen.
| Kategorie | Informationen |
|---|---|
| Name | Roger Prinzen |
| Geburtsjahr | ca. 1967 |
| Alter | 57 Jahre (zum Zeitpunkt seines Todes) |
| Nationalität | Deutsch |
| Beruf | Fußballtrainer, Fußballlehrer, Nachwuchstrainer |
| Bekannt für | Arbeit im Nachwuchsbereich, Trainer beim 1. FC Heidenheim und 1. FC Nürnberg |
| Vereine als Spieler | Darmstadt, Wattenscheid, Hannover, Austria Lustenau, SpVgg Greuther Fürth |
| Spielerkarriere | 60 Bundesligaspiele (6 Tore), 147 Spiele im deutschen Unterhaus (11 Tore) |
| Trainerstationen | FC Balzers (Spielertrainer), Austria Lustenau II, Liechtenstein U21 (Co-Trainer), FC St. Gallen U18, FC Vaduz (Co-Trainer) |
| 1. FC Nürnberg | Nachwuchstrainer, Trainer der 2. Mannschaft, Interimstrainer der Profis (2013/2014) |
| 1. FC Heidenheim | Leiter Nachwuchsbereich, geprägt durch Arbeit im HARTMANN NachwuchsLeistungsZentrum |
| Letzte Position | Nachwuchsarbeit beim 1. FC Heidenheim |
| Besonderheit | Starke Prägung der Nachwuchsentwicklung im deutschen Fußball |
| Todesmeldung | Unerwartet verstorben, Verein bestätigte den Tod am Montag |
Abschied aus dem deutschen Fußball
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Aus meiner Sicht zeigt sich hier sehr klar, welchen Stellenwert Roger Prinzen im Klub hatte, denn Heidenheim mitteilte offiziell, dass der 1. FC Heidenheim 1846 einen wichtigen Fußballlehrer, eine geschätzte Führungskraft und einen leidenschaftlichen Förderer der Talente verliert.
Seit seinem Amtsantritt beim FCH im Sommer 2018 hat er die sportliche Ausbildung im Nachwuchsbereich maßgeblich mitgeprägt und die erfolgreiche Entwicklung der Arbeit im HARTMANN NachwuchsLeistungsZentrum über die vergangenen acht Jahren vorangetrieben, was in der täglichen Praxis im Nachwuchsfußball deutlich spürbar war.
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Seit 2018 im Nachwuchs von Heidenheim geprägt
Nach einem kurzen Abstecher in der Saison 2017/18 in der Regionalliga Bayern beim SV Seligenporten kam Roger Prinzen schließlich 2018 in den Nachwuchs des 1. FC Heidenheim, wo er als Fußballlehrer, geschätzte Führungskraft und leidenschaftlichen Förderer der Talente wahrgenommen wurde.
Schon seit dem Amtsantritt beim FCH im Sommer 2018 hat Roger die sportliche Ausbildung im Nachwuchsbereich maßgeblich mitgeprägt und die erfolgreiche Entwicklung der Arbeit im Nachwuchsleistungszentrum über die vergangenen acht Jahren vorangetrieben, was aus meiner Erfahrung im Jugendfußball zeigt, wie wichtig kontinuierliche Arbeit hinter den Kulissen ist.
In schwere Stunden schreibt der Klub zudem von seinen Gedanken an Frau Sonja und die Kinder Marlon, Mia, Tim, während sein plötzlicher Tod eine schmerzvolle Lücke beim 1. FC Heidenheim 1846 hinterlässt.
